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Kinostarts der Woche (5.8.21): James Gunns "The Suicide Squad" kämpft gegen "Kaiserschmarrdrama" im Kino!

Nicht viele Filme werden ab heute neu ins Kino kommen. Dafür aber zwei große Highlights, die sich mit Sicherheit um Platz 1 der Kinocharts streiten werden. Auf der einen Seite haben wir der neue DC-Blockbuster The Suicide Squad und der siebte Kinofilm der Eberhofer-Krimireihe mit dem Titel Kaiserschmarrndrama.

Die Highlights der Woche: "The Suicide Squad" vs. "Kaiserschmarrdrama"

 

Das Selbstmordkommando ist zurück. Nach der Version aus 2016, versucht sich Star-Regisseur James Gunn nun auch an der Suicide Squad. Ihm stand ein riesiges Budget von 185 Mio. US Dollar zur Verfügung und sein Film gilt als einer der meist erwarteten Filme in 2021. Und auch die Kritiker lieben den Film. Aus den USA gibt es sehr gute Bewertungen. IMDb: 7,4. Rotten Tomatoes: 90%. Der Blockbuster wird von vielen sogar als der beste DC-Film seit The Dark Knight bezeichnet. Große Worte, aber entfalten sie auch ihre Wirkung im deutschen Kino?

 

Der US-Blockbuster tritt am Wochenende gegen den siebten Teil der beliebten Eberhofer-Krimireihe. Auch das Kaiserschmarrdrama kommt bislang relativ gut an bei den Kritiken. Vor allem die bayrische Bevölkerung wird sich über den neuen Teil freuen und wieder zahlreich die Kinosäle füllen.

IMDb: 7,4

Filmstarts: 3,5/5


The Suicide Squad

The Suicide Squad Poster
© Warner Bros. Pictures

Filminfos:

Laufzeit: 132 Minuten

FSK: 16

Genre: Action

Budget: 185 Mio. US Dollar

 

Regie: James Gunn

Cast: Idris Elba, Margot Robbie, John Cena und Daniela Melchior

Story:

Willkommen in der Holle - auch bekannt als Belle Reve, das Gefangnis mit der hochsten Sterblichkeitsrate in den USA. Hier sitzen die schlimmsten Superschurken ein und wurden alles tun, um wieder rauszukommen - selbst der streng geheimen, zwielichtigen Spezialeinheit Task Force X beitreten. Schon bald begibt sich ein bunt zusammengewurfelter Haufen von Verbrechern auf todliche Mission, darunter Bloodsport, Peacemaker, Captain Boomerang, Ratcatcher II, Savant, King Shark, Blackguard, Javelin - und naturlich jedermanns Lieblingspsychopathin Harley Quinn.


Kaiserschmarrn-drama

Kaiserschmarrdrama Poster
© Constantin Film

Filminfos:

Laufzeit: 96 Minuten

FSK: 12

Genre: Krimi/Komödie

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Ed Herzog

Cast: Sebastian Bezzel, Simon Schwarz und Lisa Maria Porthoff

Story:

Als Mona, die Schwester des Pfarrers aus dem Nachbardorf, tot im Wald aufgefunden wird, ermittelt Franz Eberhofer. Das Opfer war neu in der Gegend und arbeitete als Internet-Stripperin. Als eine zweite Leiche auftaucht, befürchtet Eberhofer, dass ein Serienkiller sein Unwesen in Niederkaltenkirchen treibt. Währenddessen will Susi in eine Doppelhaushälfte neben Leopold ziehen, was Eberhofer überhaupt nicht gefällt.



Eine Reihe voll Art House Kino!

 

Was diese Woche definitiv nicht fehlt sind Art House Filme. Mit dabei sind auch zwei deutsche Filme wie die Space-Odysee Das letzte Land und Drama Fabian oder der Gang vor die Hunde. Letzterer gehört zu den längsten Kinofilmen des Jahres, mit einer Laufzeit von 186 Minuten. Beide Produktionen werden bislang gut aufgenommen und werden in einzelnen Kinos zu sehen sein. Er war sogar bei der Berlinale für den Hauptpreis nominiert, konnte den Preis allerdings nicht gewinnen.

Filmstarts (Das letzte Land): 4,0/5

Filmstarts (Fabian oder die Gang vor die Hunde): 4,5/5

 

Das Drama Quo Vadis, Aida? ist eine internationale Kooproduktion, welche sich aus acht Ländern (darunter auch Deutschland und Holland) zusammensetzt. Indirekt ist er auch ein Kriegsfilm, verzichtet aber auf die allseits gängige Schlachten, sondern fokussiert sich auf einen anderen Blickwinkel auf den zur Schau gestellten Konflikt. Der Film wird von der internationalen Presse gefeiert und zu Teilen sogar als Meisterwerk bezeichnet.

IMDb: 7,9, Filmpluskritik: 89/100

 

Die US-Schauspielerin Robin Wright feiert mit Abseits des Lebens, im Original "Land", ihr Regiedebüt. Wright ist u.a. bekannt für ihre Rolle in der Hitserie House Of Cars oder aus den Wonder Woman Filmen. Darin geht es um eine Anwältin, die sich nach einer Tragödie in die Wildnis, fernab der Zivilisation zurückzieht. Die Kritik zum Film fällt solide aus. IMDb: 6,6 und Rotten Tomatoes: 70%.

 

Natürlich darf in einer solchen Woche keine französische Komödie fehlen. Die perfekte Ehefrau (OT: "La Bonne Eqouse") spielt in den 60ern und soll neben zahlreichen Lachern auch auf gesellschaftlicher Probleme in dieser Zeit anspielen. Mit dabei ist u.a. Juliette Binoche, die man aus zahlreichen französischen Filmen kennt. Die internationale Kritik nimmt den Film eher durchschnittlich auf. 

IMDb: 5,8 und Rotten Tomatoes: 70%.

Das letzte Land

Das letzte Land Poster
© Drop-Out-Cinema

Filminfos:

Laufzeit: 113 Minuten

FSK: 12

Genre: Drama/Science-Fiction

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Marcel Barion

Cast: Torben Föllmer & Milan Pešl

Story:

Ein fremder Planet jenseits unseres Sonnensystems: Zwei wortkarge Männer stoßen in einem gestrandeten Raumschiff aufeinander. Adem (Torben Föllmer) ist gerade aus dem Gefängnis ausgebrochen und hat sich durch einen starken Sandsturm gekämpft, bis er auf dieses vermeintliche Wrack gestoßen ist. Sein Verfolger Novak (Milan Pesl) soll ihn wieder zurückbringen. Als der aber erkennt, dass das Schiff keineswegs fluguntauglich ist, desertiert er. Gemeinsam entkommen sie mit ihrer Rostlaube ins Weltall und machen sich auf die Suche nach einem neuen Zuhause - bis sie plötzlich ein Signal empfangen...


Quo Vadis, Aida?

Quo Vadis, Aida? Poster
© Farbfilm Verleih

Filminfos:

Laufzeit: 104 Minuten

FSK: 12

Genre: Drama

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Jasmila Žbanić

Cast: Jasna Đuričić, Izudin Bajrović und Boris Isaković

Story:

Bosnien, Juli 1995. Aida (Jasna Ðuriči) ist Übersetzerin für die UN in der Kleinstadt Srebrenica. Als die serbische Armee die Stadt einnimmt, gehört ihre Familie zu den Tausenden von Menschen, die im UN-Lager Schutz suchen. Als Dolmetscherin in den Verhandlungen hat Aida Zugang zu entscheidenden Informationen. Sie versucht dabei, Lügen und Wahrheiten auseinanderzuhalten, um herauszufinden, wie sie ihre Familie und ihre Mitbürger*innen retten könnte.


Abseits des Lebens

Abseits des Lebens Poster
© Universal Pictrues

Filminfos:

Laufzeit: 84 Minuten

FSK: 6

Genre: Drama

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Robin Wright

Cast: Robin Wright, Demian Bechir und Bred Leland

Story:

Die Anwältin Edee zieht sich nach einer emotionalen Tragödie in die Wildnis zurück. Sie zieht in eine abgelegene Hütte und gibt sich ihrer Trauer hin. Doch der Versuch, allein in der Wildnis zu überleben, scheitert an ihrer mangelnden Vorbereitung auf die harschen Bedingungen in den Rocky Mountains. Schließlich wird sie völlig entkräftet von einem Jäger gefunden, der sie nicht nur versorgt, sondern ihr auch einige wertvolle Lektionen über das Leben vermittelt.


Die perfekte Ehefrau

Die Perfekte Ehefrau Poster
© Panda Lichtspiele

Filminfos:

Laufzeit: 109 Minuten

FSK: 6

Genre: Komödie

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Martin Provost

Cast: Juliette Binoche, Yolande Moreau und Noémie Lvovsky

Story:

Was braucht eine junge Frau für eine erfolgreiche Zukunft? Paulette Van der Beck weiß es! Zusammen mit der Schwester ihres Mannes und einer Angestellten führt sie Ende der 1960er-Jahre eine Haushaltsschule in der französischen Provinz. Die drei bringen ihren Schülerinnen bei, was sie als perfekte Gattinnen und Hausfrauen können müssen. Natürlich befasst sich Paulette nicht mit den Finanzen, sowas ist schliesslich Männersache. Das aber erweist sich als fatal, denn eines Tages muss sie feststellen, dass ihr Institut vor dem Ruin steht.


Fabian oder der Gang vor die Hunde

Fabian oder der Gang vor die Hunde Poster
© DCM Film

Filminfos:

Laufzeit: 186 Minuten

FSK: 12

Genre: Drama

Budget: nicht bekannt

 

Regie: Dominik Graf

Cast: Tom Schilling, Albrecht Schuch und Saskia Rosendahl

Story:

Der Werbetexter Fabian lebt 1931 in Berlin und verbringt seine Tage zwischen seinem Job für eine Zigarettenfirma und den Bordellen, Bars und Ateliers der Stadt. Unter den Nazis ist er zum Pessimisten geworden. Erst als er sich in die Schauspielerin Cornelia verliebt, wird seine negative Haltung für einen Moment durchbrochen und das Leben scheint weniger düster. Doch als er entlassen wird und Cornelias Chef sich als einer ihrer Verehrer entpuppt, kann Fabian mit der Situation nicht umgehen.



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